Alles beginnt mit Neugier.

Neugier führt zu Begegnungen.

Begegnungen werden zu Geschichten.

Und Geschichten können unseren Blick auf die Welt verändern.

Kapitelreise

Fünf Kapitel, eine Geschichte.
Lass dir Zeit zum Entdecken.

Wer steht hinter der Kamera?

Wer ich bin

Hallo, ich bin Samuel Häde – deutscher Dokumentarfilmer und Reporter mit Wahlheimat Tbilisi, Georgien. Im Kaukasus und in vielen anderen Regionen der Welt begleite ich Menschen mit der Kamera und erzähle ihre Geschichten.

Warum mache ich immer weiter?

Was mich antreibt

Mich faszinieren Lebensrealitäten, die sich von meiner eigenen unterscheiden. Denn jede gute Geschichte beginnt für mich mit echter Neugier auf die Perspektive anderer.

Meine Filme sollen dazu einladen, Menschen, Orte und Welten kennenzulernen, die uns sonst verborgen bleiben. Nicht jede Geschichte bringt uns einander näher. Manche erzählen von Konflikten, Widersprüchen oder unbequemen Wahrheiten. Doch wenn sie dazu beitragen, anderen vorurteilsfreier zu begegnen und unsere komplexe Welt ein Stück besser zu verstehen, haben sie genau das erreicht, was ich mir wünsche.

Was macht die Filme so nahbar?

Wie ich arbeite

Die Nähe zu meinen Protagonistinnen und Protagonisten beginnt mit der Art, wie ich arbeite. Viele meiner Filme realisiere ich allein oder in kleinen Zweierteams. Das gibt mir die Freiheit, flexibel auf neue Situationen zu reagieren und den Raum zu schaffen, in dem Vertrauen wachsen kann. Viele der stärksten Momente entstehen genau so – ungeplant, ungestellt und nah an den Menschen.

Worum geht es in den Filmen eigentlich?

Welche Geschichten ich erzähle

Meine Dokumentationen begleiten Menschen, deren Leben von Identität, Konflikten und gesellschaftlichem Wandel geprägt ist. Ob ein Bollywood-Schauspieler zwischen Ruhm und Privatleben, junge Freiwillige an der Front in der Ukraine, Hirten, die jahrhundertealte Traditionen in Georgien bewahren, oder Frauen, die gegen Mexikos Femizidkrise kämpfen – anhand ihrer persönlichen Geschichten erkunde ich die Kräfte, die unsere Welt prägen.

Statt globale Themen aus der Distanz zu erklären, erzähle ich sie durch die Menschen, die sie tagtäglich erleben. Meine Filme entstehen aus Neugier, Vertrauen und oft über viele Jahre gewachsenen Beziehungen. So ermöglichen sie einen intimen Einblick in Lebenswelten, die Außenstehenden meist verborgen bleiben.

Im Kern stellen meine Dokumentationen eine einfache Frage: Was kann uns die Geschichte eines anderen Menschen über uns selbst erzählen?

Und wie geht es weiter?

Wo ich unterwegs bin

Seit 2020 entstehen meine Dokumentationen in Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF. Für meine Arbeit wurde ich 2021 vom medium magazin als einer der „Top 30 bis 30“-Journalistinnen und -Journalisten Deutschlands ausgezeichnet. Heute berichte ich aus dem Kaukasus und überall dort, wo mich eine gute Geschichte hinführt.

Leistungen

Vier Handwerke.
Eine Dokumentation.

Auslandsberichterstattung

Die besten Geschichten findet man immer noch vor Ort. Als Reporter und Dokumentarfilmer begleite ich Menschen und Ereignisse dort, wo Geschichten entstehen, sowohl vor als auch hinter der Kamera. Dank meiner Hostile Environment and Emergency First Aid (HEFAT)-Ausbildung bin ich auf Recherchen und Drehs in anspruchsvollen und risikoreichen Umgebungen vorbereitet.

Konzeptentwicklung und Recherche

Die Arbeit an einem Dokumentarfilm beginnt lange vor dem ersten Drehtag. Jede Geschichte entsteht auf Grundlage sorgfältiger Recherche. Wann immer möglich, verbringe ich Zeit vor Ort, um die Menschen, Orte und Zusammenhänge hinter einer Geschichte wirklich zu verstehen, denn nur wer den Kontext kennt, kann ihn authentisch erzählen.

Kreative Kameraarbeit

Dank meines kompakten Produktions-Setups kann ich nah an der Geschichte bleiben, mich flexibel an jede Situation anpassen und intime Momente einfangen, die für größere Filmteams oft unerreichbar sind – ohne Kompromisse bei der Bildqualität.

Schnitt und Postproduktion

Ein großer Teil der Arbeit beginnt erst nach Abschluss der Dreharbeiten. Da ich viele meiner Dokumentationen selbst entwickle, übernehme ich in der Regel auch die Postproduktion. So bleiben Dramaturgie, Rhythmus und die ursprüngliche erzählerische Vision eines Films bis zur finalen Fassung erhalten.

Filmografie

Eine Übersicht meiner Geschichten,
von Orten, an denen ich war.

TV Documentaries
2024
Indien - Floßfahrt ins Unbekannte
Kultur- & Abenteuerreisen / 60' & 45' / Norddeutscher Rundfunk
Auf einer faszinierenden Reise durch Indien richtet Filmemacher Samuel Häde seinen Blick auf den unerforschten Nordosten. Mit Hilfe der Dorfbewohner plant er, ein Bambusfloß zu bauen, um den mächtigen Brahmaputra, einen der größten Flüsse des Subkontinents, zu befahren, ganz ohne Proviant oder Trinkwasser.
2024
Backpacking durch die USA
Kultur- & Abenteuerreisen / 60' & 45' / Norddeutscher Rundfunk
Mit einem selbst gebastelten Pappschild mit der Aufschrift „From Germany wants to see USA“ trampt Samuel Häde quer durch die Vereinigten Staaten. Auf über 8.500 Kilometern durch 15 Bundesstaaten begegnet er einer jungen Generation, verbringt einsame Nächte in unberührter Natur und paddelt auf Utahs Green River. Ein Roadtrip-Abenteuer mitten ins Herz Amerikas.
2023
Mauretanien - Zu Fuß durch die Sahara
Kultur- & Abenteuerreisen / 60' & 45' / Norddeutscher Rundfunk
Die Sahara: ein Ort der Extreme. Eine Reise der Extreme: Gemeinsam mit drei Einheimischen will Samuel Häde 400 Kilometer durch die Wüste zurücklegen – zu Fuß, mit einer Kamelkarawane, durch die größte Wüste der Welt, vorbei an endlosen Sanddünen und bei glühender Hitze.
2023
Jamaika – Raggae, Rum, Rastafaris
Kultur- & Abenteuerreisen / 45' / Norddeutscher Rundfunk
Jenseits aller Klischees ist Jamaika ein Ort voller unerwarteter Begegnungen und Gegensätze. Drei Monate lang reist Filmemacher Samuel Häde über die Insel, taucht tief in den Regenwald ein und begegnet Menschen, die seinen Blick auf das Leben verändern.
2021
Mit dem Esel durch Afghanistan
Aktuelles / 15' / NDR, Panorama, Strg_f
Tief im afghanischen Wakhan-Korridor lebt ein Nomadenvolk – weit entfernt von der modernen Zivilisation. Dokumentarfilmer Samuel Häde macht sich auf den Weg, ihren einzigartigen Lebensstil in einer der abgelegensten und unwirtlichsten Landschaften der Welt festzuhalten. Ein berührender Dokumentarfilm aus einem Afghanistan, das man so noch nicht gesehen hat.
Reports
2026
Mein bester Freund ist Bollywood-Star
Y-Kollektiv / 30′ / ARD
Champagner, rote Teppiche und Millionen von Fans – Bollywood wirkt wie eine einzige riesige Traumwelt. Doch was steckt wirklich hinter der größten Filmindustrie der Welt?
2026
Couchsurfen in Argentinien
Auslandsjournal – Die Doku / 30′ / ZDF
Stephan Orth ist Deutschlands bekanntester Couchsurfer. Nach Argentinien reist er für das auslandsjournal mit einer simplen Idee. Er macht alles mit, was seine Gastgeber mit ihm vorhaben.
2025
Ukraine - Vom Abi an die Front
Aktuelles / 30' / ARD
Warum ziehen junge Deutsche in den Krieg in der Ukraine? Die Reportage begleitet drei junge Männer, zwischen Drohnen, Beschuss und den Sorgen ihrer Eltern. Ein Blick in die International Legion, den Alltag junger Freiwilliger und eine Generation, die im Krieg erwachsen wird.
2023
Young Adventurers
Kultur- & Erlebnisreisen / Norddeutscher Rundfunk
Es gibt kein größeres Abenteuer, als neue Länder zu entdecken und fremden Menschen zu begegnen. Ob per Anhalter, auf dem Motorrad oder als Gast bei einheimischen Familien – die Filmemacher der ARD-Reihe Young Adventurers sind stets auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer und auch nach sich selbst.
2021
Femizide in Mexiko
Aktuelles / 23' / ZDF
In Mexiko werden täglich etwa zehn Frauen getötet – viele allein aufgrund ihres Geschlechts. Die meisten Täter stammen aus dem engsten Umfeld, doch die überwiegende Zahl der Verbrechen bleibt ungestraft. Eine Dokumentation über Mexikos Femizid-Epidemie und den Kampf um Gerechtigkeit.
2021
Räumung des größten Obdachlosencamps Deutschlands
current affairs / 22' / Y-Kollektiv
Reporter Samuel Häde begleitet die Bewohner:innen von Deutschlands größtem Obdachlosencamp kurz vor dessen Räumung und geht der Frage nach, warum Menschen mitten in Berlin in Hütten leben müssen – und was nach dem Abriss aus ihnen wird.
2021
Inside Deutschlands Kannibalismus-Szene
current affairs / 20' / Y-Kollektiv
Armin Meiwes wurde als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt. 2001 tötete er einen Mann und aß Teile seiner Leiche – nachdem dieser sich zuvor freiwillig in einem Kannibalen-Forum angeboten hatte. Reporter Samuel Häde ist in Rotenburg aufgewachsen und kennt den Fall seit seiner Kindheit. Nun will er herausfinden, ob Meiwes ein tragischer Einzelfall war oder ob in Deutschland bis heute eine aktive Kannibalismus-Szene existiert. Er nimmt Kontakt zu Meiwes auf, spricht mit Menschen, die davon fantasieren, gegessen zu werden, und erhält einen sogenannten „Fleischvertrag“, mit dem ein potenzielles Opfer angeblich sämtliche Rechte aufgibt. Sind diese Fantasien nur ein extremes Rollenspiel oder können sie zur Realität werden? Woher kommt der Wunsch, gegessen zu werden – und gibt es Möglichkeiten, Betroffenen zu helfen?
2020
Blutiger IS-Krieg auf den Philippinen
Aktuelles / 15' / Y-Kollektiv
Seit Jahrzehnten erschüttern Terror und bewaffnete Konflikte den Süden der Philippinen. Reporter Samuel Häde reist in die Krisenregion und geht der Frage nach, welche Rolle der IS dort heute noch spielt.